Hilfe beim Aufräumen: 3 Tipps vom Profi

Foto: Aufräumprofi Rita Schilke

Hilfe beim Aufräumen

Wie aufgeräumt ist es eigentlich beim AufräumCoach?

Immer wieder fragen mich Kunden:

  • „Wie aufgeräumt ist es denn bei Ihnen“?
  • „Was haben Sie für eine Wohnung?“
  • „Ist Ihre Wohnung ganz steril und leer?“
  • „Wie räumen Sie denn Ihre Zimmer auf?“

Deshalb allen, die neugierig darauf sind, wie denn der AufräumCoach aufräumt und ausmistet: Hier einige Hinweise, verbunden mit Ideen zum Nachahmen.

 

Genügend Platz für die Ablage

Als erste Voraussetzung für ein aufgeräumtes Zuhause habe ich in meiner Wohnung genug Platz, um die Dinge, die mir wichtig sind und die ich wirklich benötige, übersichtlich und systematisch zu verstauen. Der Umfang ist natürlich bei jedem Menschen verschieden und hängt ganz von seinen bzw. ihren persönlichen Vorlieben, Tätigkeitsfeldern und Hobbys ab. Aber zu diesen muss der verfügbare Platz eben passen. Sonst kann es von Anfang an sehr schwierig werden mit dem Aufräumen. Also genügend Staufläche in Schränken, Regalen und Schubladen schaffen! Schränke, Regale und Stauraum nach ästhetischen Gesichtspunkten auszuwählen und harmonisch anzuordnen ist dabei ebenso wichtig, wie auf die praktische Verwendbarkeit zu achten, also z.B., ob ein Wandregal in der Höhe angebracht ist, damit ich an bestimmte Dinge auch herankomme. Und natürlich geht es immer darum, bei allem das richtige Maß zu finden!
So ist es auch in meiner Wohnung, in der genug Raum ist, damit alles seinen Platz finden kann und es genügend Freiraum gibt, damit Luft zum Atemholen bleibt und die Gedanken frei schweifen können.
Das ist also die erste, wichtige Voraussetzung, damit Ordnung geschaffen werden kann in Bücherregalen und Schränken, in Schubladen, auf Schreibtischen und auch in Kellerabteilen.

 

Sofort aufräumen als gute Gewohnheit

Was ich wirklich jedem empfehlen kann und was ich selbst konsequent einhalte: die Dinge, die ich gerade verwendet habe, an ihren Platz zurückzustellen, nachdem ich sie nicht mehr brauche: sei es ein Buch, das ich aus dem Bücherregal im Wohnzimmer genommen habe, sei es einen Topf aus dem Schrank in der Küche, sei es eine Jacke aus dem Schrank im Schlafzimmer. Konsequent lege ich die Dinge wieder zurück. So finde ich sie auch leicht wieder, wenn ich sie das nächste Mal brauche. Mit dieser guten Gewohnheit schaffe ich es, dass meine Wohnung eigentlich immer aufgeräumt ist. Und es braucht nicht viel, sich dies wie das regelmäßige Zähneputzen anzugewöhnen. Ein bisschen Disziplin gehört freilich dazu.
Manchmal muss auch erst der richtige Platz, z.B. für die Uhrensammlung oder eine besonders schöne Vase gefunden werden, damit sie auch wirklich zur Geltung kommen. Auch das gehört zum Aufräumen mit System. Und ich habe einen guten Blick dafür, gute Plätze für schöne Dinge zu finden, in meiner Wohnung und bei meinen Klientinnen und Klienten.
Immer gleich aufzuräumen und schöne Plätze für die Dinge zu finden, die mir wichtig sind, ist die zweite Geheimnisformel, die mir dabei hilft, dass ich immer in einer harmonisch aufgeräumten Wohnung lebe.

 

Ausmisten können heißt Entscheiden können

Auch wenn es für alles genügend Platz gibt, wird es hin und wieder notwendig, systematisch Schränke auszumisten, die Kleidung durchzusehen und die Zimmer gründlicher aufzuräumen. Dabei überlege ich mir dann z.B., wann ich eine Bluse oder Hose das letzte Mal getragen haben und ob sie noch wirklich zu den Kleidungsstücken gehört, die ich wirklich gerne anziehe. Oder ich prüfe, ob ich einen bestimmten Gegenstand wirklich noch verwende. Ein fester Termin für so eine „Aufräumen / Ausmisten-mit-System-Aktion“ und ein vorher dafür festgelegter Zeitraum sind dabei sehr hilfreich. Meist starte ich auch bei mir alle drei Monate so einen Check.
Das wichtigste dabei ist das Entscheiden-Können, denn zu langes Zögern würde dazu führen, dass ich meine Entscheidung hinausschiebe und sich die Dinge doch wieder stapeln würden. Ich selbst bin ein sehr entscheidungsfreudiger Mensch und erlebe immer wieder, wie befreiend und wohltuend es ist, sich nach so einer Ausmistaktion in der immer wieder neuen Klarheit in meiner schönen Wohnung aufzuhalten. Und diese Fähigkeiten stelle ich meinen Klientinnen und Klienten gern zur Verfügung.

Schreiben Sie mir doch, welche Erfahrungen Sie bislang mit dem Aufräumen gemacht haben.

Ich freue mich über Ihren Kommentar: