Wo anfangen mit Aufräumen? Tipps vom Profi-Aufräumer

Wo mit dem Aufräumen beginnen?

Wo mit dem Aufräumen beginnen?

Viele Dinge sammeln sich an, wenn eine Zeit lang nicht mehr richtig Ordnung geschaffen wurde. Dabei wird dann die Verpackung der letzten Bestellung erst einmal auf dem Dachboden abgestellt und die alten zerschlissenen Schuhe gleich daneben. Der Berg an unerledigten Aufgaben wächst so zunehmend und erschwert es auch, den ersten Schritt zu wagen und mit dem Aufräumen zu beginnen.
Diese Fülle an Dingen, die geordnet oder entsorgt werden müssen, erscheint wie eine unüberbrückbare Mauer, die man am liebsten weiterhin einfach ignorieren würde. Mit diesen Tipps vom Aufräumer fällt das Beginnen jedoch etwas leichter!

Klein anfangen und mit System aufräumen

Eine sich anhäufende Lawine an Unerledigtem motiviert eher zur Flucht als zum Bewältigen der anstehenden Aufgaben. Beim Entrümpeln ist es daher sinnvoll, sich nicht alles auf einmal vorzunehmen, sondern das Ordnen zu strukturieren. Soll etwa der Inhalt eines ganzen Schrankes sortiert werden, dann nehmen Sie sich zunächst vor, nur eine Schublade zu ordnen. Wenn Sie den ganzen Keller oder Dachboden aufräumen möchten, dann planen Sie nicht gleich einen ganzen Tag als Entrümpelungs-Marathon ein, sondern fokussieren Sie zunächst auf eine einzelne Ecke oder einen Abschnitt der Fläche. Wenn dieser erste Schritt geschafft ist, dann belohnen Sie sich dafür und genießen Sie den Erfolg als Motivator für das weitere Vorgehen.

Als Aufräumer und Aufräumcoach empfehle ich zudem, das Entrümpeln auf eine festgelegte Zeitspanne zu begrenzen. So können Sie sich beispielsweise vornehmen, nur 30 oder 60 Minuten am Stück zu sortieren und das Aufräumen so in einen klaren zeitlichen Rahmen zu stellen. Hören Sie dann wirklich nach der selbst gesetzten Zeit auf. Dadurch erscheint Ihnen das Ordnen nicht mehr als ewig andauernde Aufgabe und eine halbe Stunde pro Tag wirkt viel leichter zu meistern.

Routinen schaffen und Gewohnheiten entwickeln

Die Regelmäßigkeit macht Ihnen das Aufräumen leichter und so können Sie sich durch einen Aufräumplan daran gewöhnen, zu bestimmten Zeitpunkten Liegengebliebenes zu beseitigen. Die Selbstverpflichtung schafft zum einen eine Verbindlichkeit, geht aber mit der Zeit auch zunehmend zur Gewohnheit über, so dass das Aufräumen dann ein normaler Bestandteil des Tagesablaufes wird.
Beim Aufräumen sollten Sie zudem jedem Gegenstand einen festen Platz zuweisen, an dem dieser nach der Benutzung zurückgelegt wird. Wichtig ist ebenso, dass Sie sich Hilfe beim Entrümpeln suchen, indem Sie Freunde und Familie beim Aufräumen involvieren. Weisen Sie auch hier den Beteiligten feste Aufgaben und Zeiten zu. Gemeinsam kommen Sie nicht nur leichter voran, sondern können sich auch mit einer angenehmen Aufräummusik und einer Belohnung nach erfolgreichem Ordnen eine Motivation schaffen.

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